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Urlaub in der Pfalz

Ein Besuch im Apollo Varieté

München - Ein Wochenendausflug

(21.08.2007) Air Berlin fliegt von Düsseldorf in nur 50 Minuten in die bayerische Hauptstadt. Da lohnt es sich, ein Wochenende dort zu verbringen. Wer mit dem Auto zum Flughafen in Düsseldorf fährt der sei jedoch gewarnt, die Kosten für das Parkhaus können mit 20 Euro pro Tag(!) und mehr schnell die Flugkosten übersteigen. Es werden zwar auch günstige Parkplätze angeboten, diese sind jedoch oft belegt, es empfiehlt sich also die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Auf in die Stadt

Vom Münchener Flughafen geht es dann mit einem Ticket der Preisstufe 4 und der S-Bahn S1 oder S8 in etwa 45 Minuten in die Stadt. Angenehm: Die Bahn fährt mehrmals in der Stunde und bringt Sie direkt bis in das Stadtzentrum, den Marienplatz. Der Check-In für den Rückflug mit Air Berlin und den meisten anderen Fluggesellschaften (ausgenommen Lufthansa) findet im Terminal 1 statt. Falsch aussteigen kann man praktisch nicht, denn der Flughafen ist die Endstation der beiden S-Bahnen.

In München angekommen ist es erst einmal Zeit für ein Frühstück. Ich empfehle ein Paar traditionelle Weißwürste mit süßem bayerischen Senf und einer "Brezn", zu bekommen frisch und günstig in einer der vielen Metzgereien direkt neben dem Viktualienmarkt. Weißwurstkenner pellen die Wurst vor dem Verzehr aus der Haut, was aber letztlich Geschmackssache ist.

Nachdem Sie sich mit den Weißwürsten gestärkt haben überqueren Sie nur noch die Straße, um zum Viktualienmarkt (Viktualien = Lebensmittel) zu gelangen. Diesen berühmten Markt mit seinem großen Angebot an Gemüse, Obst, Backwaren, Getränken, Spezialitäten, Blumen und mehr sollten Sie sich keineswegs entgehen lassen. Wenn Sie dort alles gesehen haben bietet sich der Biergarten im Viktualienmarkt für eine Rast an.

Wer München besucht muss unbedingt auch das Hofbräuhaus gesehen haben. Hier gibt es regelmäßig bayerischer Blasmusik, leckeres Bier in Eimern (Die Bayern sagen "Maß" dazu!) und zünftiges, bayerisches Essen. Außer der Bedienung finden Sie im Hofbräuhaus zwar kaum noch einen Einheimischen, ein Erlebnis ist der Besuch trotzdem.

Lecker bayerisch: Wirklich ausgezeichnete Haxen bekommen Sie beim Haxenbauer im Scholastikahaus, der sich nur ein paar Meter vom Hofbräuhaus entfernt befindet. Leider teuer!

Auch bei Dallmayr -bekannt aus der Fernsehwerbung- sollten Sie mal reinschauen. Entgegen der landläufigen Meinung gibt es in dem sehenswerten Geschäft nicht nur Kaffee zu kaufen, sondern auch Delikatessen, die schon mal einen Monatslohn oder mehr kosten können. Aber wie heißt es so schön: Gucken kostet nichts ... Wer von zu Hause Nachschub ordern möchte, der kann dies übrigens auch über den Online-Shop von Dallmayr tun.

Wenn Sie in München nicht nur Essen und Trinken möchten dann empfiehlt es sich zumindest beim ersten Besuch in München, eine Stadtrundfahrt zu machen. Stadtrundgänge starten meist auf dem Marienplatz und Stadtrundfahrten am Hauptbahnhof. Es werden auch Stadtrundfahrten mit dem Fahrrad angeboten. Details dazu wie auch verschiedene andere hilfreiche Informationen finden Sie auf den offiziellen Seiten der Stadt München unter dem Stichwort "Tourismus".

Erfreulicherweise liegen auch fast alle anderen Sehenswürdigkeiten von München zentral und sind zu Fuß zu erreichen. Für detaillierte Informationen dazu empfehle ich Ihnen, wie immer, einen Reiseführer aus dem Dorling Kindersley Verlag.

Übernachtung

Wenn Sie eine günstige Übernachtungsmöglichkeit suchen und in Ihrem Hotelzimmer auf eine Klimaanlage und eine Minibar verzichten können, dann kann ich Ihnen das Hotel Blauer Bock für Ihren Aufenthalt empfehlen. Die Lage ist sehr zentral, vom Hotel sind es sind nur 100 Meter bis zum Viktualienmarkt und am Marienplatz sind Sie schon nach 400 Metern. Statt Minibar gibt es dort die Getränke aus der "maximalen Minibar" an der Rezeption zu erstaunlich günstigen Preisen. Das Personal ist sehr freundlich und die Zimmer sind klein, aber sauber. Man fühlt sich wohl.

Aber auch das soll nicht verschwiegen werden: Das Frühstücksbuffet ist im Zimmerpreis inbegriffen, aber nicht unbedingt etwas für Gourmets. Wenn das Hotel gut belegt ist kann es auch schon einmal vorkommen, dass Sie auf einen freien Tisch im Frühstücksraum warten müssen. Leider müssen die Zimmer schon um 11.00 Uhr geräumt werden, was i.d.R. auch nicht verhandelbar ist.

Falls Sie mit den genannten Einschränkungen nicht leben können oder möchten, dann schauen Sie doch mal auf dieser Seite nach einem geeigneten Hotel für Ihren Aufenthalt.

Tipp

Für Ihren München-Aufenthalt empfehle ich den Reiseführer "München und Südbayern" aus der Vis-à-Vis Reihe des Dorling Kindersley Verlags.

Eindrücke aus München

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München (18.08. - 19.08.07)

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