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Die Vogelfamilie - Tagebuch

Das Telefonmuseum

(04.06.2007) Das "Telefonmuseum" meiner alten Telefon-Homepage mit einer kurzen Beschreibung und Fotos verschiedener alter Telefone, die sich teilweise noch in meiner Sammlung befinden.

Modell ZB SA 24

Dieses Modell von 1924 war eine "Leihgabe", die ich restauriert habe und dann leider wieder abgeben musste. Ich habe mich von diesem schönen Telefon nur sehr ungerne wieder getrennt. Baujahr und Hersteller sind mir nicht bekannt.

Die zwei Tasten oben auf dem Gehäuse dienten wohl dazu ein "Amt zu holen", bzw. eine interne Rückfrage einzuleiten. Sie wurden aber deaktiviert, indem sie von innen mit einer Schraube fixiert wurden.

Interessant sind die beiden Glockenschalen, die (aus Kostengründen?) aus einem matten, sehr billig wirkenden Metall gefertigt wurden.
Der Griff des Handapparats und die Hörmuschel sind aus Bakelit, der Rest ist aus Metall gefertigt. Das Stoffkabel des Handapparats scheint noch original zu sein.

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Modell W28 (Sondermodell)

Dieses Telefon wurde um 1937 von Siemens & Halske gefertigt, es handelt sich um ein Sondermodell des W28 mit einem Schauzeichen, einem Schalter sowie 5 weißen Tasten.

Der Schalter lässt sich nur bei abgenommenem Handapparat umlegen, ich vermute, damit konnte man den Apparat auf eine Nebenstelle umleiten. Wozu die Tasten sind weiß ich nicht und kann auch hier nur vermuten, dass damit verschiedene Nebenstellen angesprochen wurden.

Auffällig ist, dass der Apparat über keine Glocken verfügt, diese wurden über einen separaten Kasten angeschlossen und dann an der Wand angebracht. Aber auch ohne Glocken wiegt das Gerät erstaunliche 2,6 Kilo!

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Modell 36mT

Bei diesem Telefon handelt es sich wohl um ein Modell 36, der Vorgänger des W38, hergestellt von der Firma Siemens & Halske. Das offensichtlichste Unterscheidungsmerkmal zu den späteren Modellen, die ja recht ähnlich aussehen, ist das Anschlusskabel, dass auf der Rückseite des Geräts etwas seitlich versetzt aus dem Gerät geführt wird.

Interessant an diesem Telefon ist der Nummernschalter, dessen Zahlen auf einen Metallring emailliert wurden. Bei neueren Modellen befinden sich die Zahlen auf einer Bakelitscheibe. Ein Unterschied zu dem W48 ist die kugelförmige Einsprache, die man auf den Bildern schön erkennen kann, sowie die andere Anordnung der "Innereien" und der zweispulige Wecker.

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Modell 36

Wieder ein Modell 36, allerdings mit einigen Besonderheiten. Obwohl das Modell 36 nach meinen Informationen nur von Siemens & Halske hergestellt wurde, hat das vorliegende Telefon ein Gehäuse von Mix & Genest und der Kondensator ist von einer Firma namens "Neptun".

Der verwendete Nummernschalter sowie das Hörerkabel gehören eigentlich zu dem Vorgängermodell W28, die Sprechmuschel dagegen zu einem frühen W48. Der Nummernschalter stammt aus dem Jahr 1939, der Kondensator (und damit vermutlich die Grundplatte) aus dem Jahr 1949. Ein sehr ungewöhnlicher Apparat, finde ich.

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Modell W49mT

Ein weiteres W49, diesmal schwarz und mit Taste, in einem schönen Zustand. Gebaut wurde das Telefon 1963, der Hersteller ist mir nicht bekannt.
Das Telefon ist, wie fast alle Geräte auf dieser Seite, vollständig und betriebsbereit. Ein moderner TAE-Stecker wurde nachgerüstet.

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Modell W28

Dieses Telefon wurde von Siemens & Halske im Jahr 1937 gebaut. Zwischenzeitlich ist es gereinigt und sieht fast wieder aus wie neu. Ein Schnäppchen von Ebay.

Interessant ist, dass der Nummernschalter bei diesem Gerät bei aufgelegtem Handapparat gesperrt ist. Die Sperre kann man auf den Bildern unten gut erkennen.

Der Handapparat und der obere Teil des Gehäuses sind aus Bakelit, Gehäuseunterteil und Gabel sind aus Metall. Es gibt offenbar auch (ältere?) Geräte, bei denen auch das Gehäuseoberteil aus Metall gefertigt ist.

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Modell W48 mT

Ein sehr schönes W48 mit Erdtaste von 1959, der Hersteller ist mir nicht bekannt.

Bei diesem Gerät ist das Anschlusskabel und das Hörerkabel aus Stoff, also scheinbar noch original. Das W48 ist der Klassiker unter den Telefonen, es wurde lange verwendet.

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Modell W49 (elfenbein)

Dieses Telefon wurde 1963 gefertigt, der Hersteller ist mir nicht bekannt.

Das W49 konnte sowohl als Tisch- wie auch als Wandapparat eingesetzt werden. Dazu wurde der Nummernschalter und die Gabel von innen gelöst und anders herum wieder befestigt.

Erkennen kann man das Modell recht einfach an den zwei Schrauben auf der Rückseite und der Schraube an der Vorderseite des Geräts (das W48 wird mit zwei Schrauben an der Unterseite zusammengehalten).

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Modell W48 uSz mT (elfenbein)

Ein sehr schönes (und vermutlich recht seltenes) Modell der Firma Krone aus dem Jahr 1961. Das Telefon hat vorne auf der linken Seite ein Schauzeichen (uSz), an dem man erkennen konnte, ob an einem zweiten angeschlossenen Apparat telefoniert wurde (dann färbte sich das Schauzeichen schwarz/weiß). In diesem Fall durfte nämlich der Hörer nicht abgenommen werden, da ansonsten die Leitung des zweiten Telefons getrennt wurde.

Die ungewöhnliche Form der Glocken war erforderlich, da vorne am Gerät wegen dem Schauzeichen und der Erdtaste zu wenig Platz für die "normalen" runden Glocken war.

Interessant ist auch das Kabel am Handapparat. Es ist aus Stoff, aber trotzdem dehnbar. Offenbar ein Vorläufer des Spiralkabels.

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